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Nakba-Demo in Würzburg: Judenfeindliche Vertreibungsphantasien

Am 15.05.2026 kam es in der Würzburger Innenstadt zu einer sogenannten „Nakba“-Demonstration der Gruppe „Free Palestine“. Sie fand unmittelbar vor einer Anti-Merz-Demonstration des Offenen Antifaschistischen Treffens Würzburg (OAT) statt, die anlässlich des Besuchs des Bundeskanzlers in Würzburg organisiert worden war. „Free Palestine“ fällt seit Jahren durch antisemitische und terrorverherrlichende Positionierungen auf.

Bereits dieser Demonstrationszug war geprägt von massiven antisemitischen und judenfeindlichen Parolen. Unter anderem wurden „From the River to the Sea“, „Falastin Arabiye“ (Palästina ist arabisch), „One Solution, Intifada Revolution“ sowie „Palästina darf sich wehren, mit Steinen und Gewehren“ skandiert. Insbesondere im Kontext der rassistischen Forderung nach einer arabischen Vorherrschaft sind diese Parolen nicht als abstrakte politische Slogans zu verstehen, sondern als explizite Aufrufe zur gewaltsamen Vertreibung von Jüdinnen und Juden.

Links: Antisemitische Verschwörungstheorien auf einer Kundgebung am 6. Oktober 2025. Quelle: YouTube @kriszwebber2939, Rechts: Kundgebungsplakat mit szeneüblicher, antisemitischer Kartendarstellung des „befreiten“ Staatsgebiet Israels. Quelle: Instagram

Der Mythos Nakba

Der Begriff „Nakba“ („Katastrophe“) bezeichnete ursprünglich nicht in erster Linie die Flucht und Vertreibung eines Teils der arabischen Bevölkerung von israelischem Staatsgebiet, sondern vor allem die Niederlage der arabischen Armeen und Milizen im Krieg gegen den neu gegründeten Staat Israel. Nachdem die Vereinten Nationen 1947 mit Resolution 181 einen Teilungsplan für einen jüdischen und einen arabischen Staat beschlossen hatten, lehnten die arabischen Staaten und die arabische Führung Palästinas diesen ab. Auf die Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948 folgte der Angriff mehrerer arabischer Armeen auf den gemäß dem UN-Teilungsplan und der israelischen Unabhängigkeitserklärung gegründeten jüdischen Staat mit dem erklärten Ziel, diesen samt seiner jüdischen Bevölkerung zu vernichten.

Erst in den folgenden Jahrzehnten verschob sich der Schwerpunkt der Nakba-Erzählung zunehmend auf Flucht und Vertreibung im Rahmen der Kriegshandlungen. In weiten Teilen der heutigen israelfeindlichen Szene dient die Nakba jedoch nicht allein der Erinnerung an dieses Leid, sondern zugleich als politischer und ideologischer Gründungsmythos, der die Existenz Israels selbst als historisches Unrecht erscheinen lässt.

Die Nakba fungiert dabei häufig als negatives Gegenstück zur israelischen Staatsgründung: Nicht die Anerkennung zweier berechtigter nationaler Bewegungen steht im Zentrum, sondern die Vorstellung, die Gründung des jüdischen Staates sei von Beginn an illegitim gewesen. Die jüdische Selbstbestimmung erscheint so nicht als Befreiungsbewegung einer verfolgten Minderheit, sondern als „koloniales Fremdprojekt“, dessen Existenz bis heute (gewaltsam) rückgängig gemacht werden müsse.

Reader der DIG zur israelischen Gründungsgeschichte und zu den Hintergründen der palästinensischen Nakba

Antisemitische Allianzen: Islamistisch, Linksextrem, Rechtsextrem, Völkisch

Die Demonstration verdeutlicht zugleich ein Phänomen, das sich seit dem 7. Oktober 2023 vielerorts beobachten lässt: die Herausbildung politischer Bündnisse, in denen ideologisch sehr unterschiedliche Milieus über die Brückenideologie des Antisemitismus unter dem Banner der „Palästina-Solidarität“ zusammenfinden.

Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Rolle linker Gruppen wie des „Offenen Antifaschistischen Treffens“ (OAT), das nicht nur zur späteren Anti-Merz-Kundgebung, sondern auch zur besagten Nakba-Demonstration aufgerufen hatte. Während sich antifaschistische Politik traditionell als konsequenter Kampf gegen Antisemitismus versteht, rutschen mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 Teile der linken Szene zunehmend in einen Antisemitismus ab, der immer offener zutage tritt.

Aufruf des OAT Würzburg zur Nakba-Demo. Beide Kundgebungen wurden unter lautem Beifall am Congress-Zentrum zusammengeführtQuelle: Instagram @oat_wue

Auf Kundgebungen von „Free Palestine Würzburg“ traten in den vergangenen Monaten Akteure unterschiedlichster extremistischer Milieus auf. Dazu gehörte unter anderem die rechtsextreme Verschwörungsideologin Nina Maleika.

Auf einer früheren Kundgebung sprach zudem ein islamischer Kalifat-Anhänger. Im Oktober 2025 behauptete ein Redner mit Verbindungen zur islamistischen Organisation „Zaytouna“, „Zionisten“ würden den deutschen Staat steuern, und verglich das Vorgehen Israels mehrfach mit dem Holocaust. Kurz nach dem 7. Oktober verbreitete Ahu Yildirim, eine führende Aktivistin des Umfelds, antisemitische Verschwörungsmythen über New Yorker Juden, die angeblich Kinder in Geheimgängen unter Synagogen rituell ermorden würden.

Antisemitismus à la 1903

An der Nakba-Demonstration vom 15.05.2026 beteiligte sich auch Christina Kunkel, ehemalige Vorsitzende des Kreisverbands Würzburg der Partei Die Linke. Sie marschierte dort unter anderem gemeinsam mit Baha A. Idris, der regelmäßig auf Kundgebungen von „Free Palestine Würzburg“ anzutreffen ist. Idris bejubelte bereits wenige Stunden nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 die von der Hamas verübten Morde, verbreitete Hamas-Propagandavideos und fantasierte öffentlich über die gewaltsame Eroberung Jerusalems.

Auch Kunkel selbst ist bereits mehrfach durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. In einem bundesweit diskutierten Antrag auf dem Bundesparteitag der Partei Die Linke suggerierte sie eine Mitverantwortung beziehungsweise Zusammenarbeit jüdisch-zionistischer Gruppen mit NS-Deutschland bei der Judenvernichtung, von der Israel heute angeblich profitiere.

Am 29.11.2025 behauptete Kunkel in einer von antisemitischer und undifferenzierter Geschichtsklitterung strotzenden Rede vor dem Würzburger Hauptbahnhof, „den Zionisten“ seien Eigenschaften wie unersättliche Landgier, Verlogenheit und Rücksichtslosigkeit gegenüber Menschenrechten quasi biologisch eingeschrieben. All diese Eigenschaften, so Kunkel, seien „nicht neu“, sondern lägen „in der DNA des Zionismus“.

Mit solchen essentialistischen Zuschreibungen klassischer antisemitischer Charakterstereotype an ein jüdisches Kollektiv ist die Grenze zum unverhohlenen und offenen Antisemitismus des frühen 20. Jahrhunderts bereits überschritten. Die Vorstellung eines qua Natur gierigen, täuschenden und moralisch skrupellosen Kollektivs gehört zu den ältesten und zentralsten Motiven antisemitischer Ideologie. Sie findet sich sowohl im christlichen Antijudaismus als auch in modernen antisemitischen Verschwörungsmythen wie den 1903 erschienen „Protokollen der Weisen von Zion“.

Als „heldenhaften Widerstand“ rechtfertigt die Gruppe „Students for Palestine“ die antisemitischen Massaker und Gewalttaten der Hamas vom 7. Oktober 2023.

OAT: Antisemitismus als Demo-Treibstoff

Wer nach dem Nakba-Demonstrationszug auf der unmittelbar daran anschließenden Anti-Merz-Kundgebung des Offenen Antifaschistischen Treffens Würzburg (OAT) eine Distanzierung von den zuvor skandierten Parolen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Vielmehr erwies sich die OAT-Kundgebung als politische Fortsetzung desselben antisemitischen Milieus, derselben Akteure und derselben antisemitischen Narrative.

Bemerkenswert ist, dass sich diese Entwicklung längst nicht mehr auf einzelne Akteure beschränkt. Vielmehr zeigt sich in Teilen der Würzburger Linken eine zunehmende Bereitschaft, antisemitische Positionen zu relativieren, zu tolerieren oder ihnen aktiv eine Bühne zu bieten. Hierfür steht beispielhaft die offene Zuarbeit zwischen dem OAT und dem rassistisch-nationalistischem Milieu von „Free Palestine Würzburg“: Zu deren Nakba-Demonstration mobilisierte das OAT öffentlich und verbreitete deren Darstellung eines arabischen Großpalästina anstelle Israels sowie die Parole „Widerstand – Befreiung – Rückkehr“. In der politischen Symbolik der israelfeindlichen und antisemitischen Szene stehen solche Begriffe regelmäßig nicht für Koexistenz, sondern für die gewaltsame Vernichtung des jüdischen Staates.

Auch die programmatische Gestaltung der Anti-Merz-Kundgebung durch das OAT fügte sich nahtlos in dieses Bild ein: Als musikalischer Programmpunkt wurde der israelfeindliche Musiker Erzin angekündigt, der unter anderem mit dem Slogan „Resistance is not terrorism“ auftritt.

Militante Symbolik. Gegen den Rapper Erzin wird mittlerweile wegen des Aufrufs zu Gewalt ermittelt.
Quelle: YouTube

Angesichts der Tatsache, dass das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 von vielen Teilen der antizionistischen Szene – nicht zuletzt auch von der Gruppe „Students for Palestine Würzburg“ – ausdrücklich gefeiert wird, erscheint eine solche Parole nicht als abstrakte Friedensbotschaft, sondern als politische Relativierung und Rechtfertigung antisemitischer Gewalt.

Angesichts der Tatsache, dass das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 von weiten Teilen der antizionistischen Szene – nicht zuletzt auch von der Gruppe „Students for Palestine Würzburg“ – ausdrücklich gefeiert wird, erscheint eine solche Parole nicht als abstrakte Friedensbotschaft, sondern als politische Relativierung und Rechtfertigung antisemitischer Gewalt.

Students for Palestine – Antisemitische Hassrede

Besonders gravierend ist jedoch die Teilnahme der „Students for Palestine Würzburg“, denen vom OAT auf der Kundgebung eine Bühne geboten wurde. Die Gruppe hatte in der Vergangenheit wiederholt Positionen verbreitet, die das Hamas-Massaker vom
7. Oktober als „Widerstand“ verklären, antisemitische Gewalt relativieren und Berichte über sexualisierte Gewalt gegen jüdische Frauen als bloße „zionistische Propaganda“ leugnen.

Als Redner:innen der Gruppe trat sowohl Christina Kunkel als auch eine weitere Person der Gruppe „Students for Palestine“ auf. Den Kern der Rede bildet die Behauptung, Antifaschismus und Solidarität mit Israel würden sich gegenseitig ausschließen. Die Rede reproduzierte dabei nahezu das gesamte Arsenal des modernen israelbezogenen Antisemitismus. Israel wurde als „genozidaler Apartheidstaat“, „Kolonialstaat“ und „Völkermordstaat“ dargestellt.

Für den 24. Mai 2025 kündigt die Gruppe „Students for Palestine Würzburg“ ein Webinar mit dem israelfeindlichen Aktivisten Majed Abusalama zum »andauernden Kampf« in Palästina an. Majed Abusalama rühmt sich öffentlich damit, der Neffe des ehemaligen Sprechers der terroristischen Al-Quds Brigaden zu sein.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Rede zu einer nahezu ununterbrochenen Abfolge von Dämonisierung, Delegitimierung und Täter-Opfer-Umkehr: Die Erinnerung an die Shoah wurde gegen den jüdischen Staat und seine Bewohner gewendet. Aus dem historischen Versprechen „Nie wieder“, wurde eine Anklage gegen den jüdischen Staat, die ihn in die Nähe nationalsozialistischen Verbrechen rückte.

Besonders aufschlussreich ist dabei die Totalität der Vorwürfe. Israel erscheint in der Rede nicht lediglich als Konfliktpartei im Nahen Osten, dessen Vorgehen kritisiert wird. Vielmehr wird der jüdische Staat zum zentralen Verursacher unterschiedlichster politischer, gesellschaftlicher und globaler Missstände erklärt: Israel sei verantwortlich für Völkermord, für globale Überwachung, für die Unterdrückung der Palästinenser, für die Zerstörung von Infrastruktur, für steigende Energiepreise und sogar für erhebliche Teile der weltweiten Emissionen.

Die Rede folgt damit einem Muster, das Antisemitismusforscher seit langem beschreiben: Komplexe gesellschaftliche und politische Entwicklungen werden auf einen zentralen Akteur projiziert, der als übermächtiger Verursacher von Krisen und Leid erscheint.

Israel – Der Jude unter den Staaten

Den ideologischen Höhepunkt erreichte die Rede dort, wo Israel ausdrücklich das Existenzrecht abgesprochen wurde. Wörtlich erklärte die Person unter Applaus des Publikums, bei einem solchen Staat sollte es „nicht kontrovers sein, dass ein solcher Staat kein Existenzrecht hat“. Gleichzeitig wurde gefordert, Israel international zu isolieren, da ein solcher Staat „kein normaler Staat“ sei.

Gerade dieser Gedanke ist von zentraler Bedeutung. Der jüdische Staat wird nicht wie andere Staaten behandelt, sondern aus dem Kreis legitimer Nationen und der politischen Ordnung ausgeschlossen.

Gerade hierin zeigt sich auch die bemerkenswerte Kontinuität des Antisemitismus: Über Jahrhunderte wurden Juden als fremd, wurzellos, kosmopolitisch und nicht wirklich zugehörig dargestellt. Ihnen wurde abgesprochen, ein „normales“ Volk unter anderen Völkern zu sein. Stattdessen erschienen sie als zersetzendes Element außerhalb der vermeintlich natürlichen Ordnung der Völker und Nationen.

Im modernen israelbezogenen Antisemitismus kehrt diese Struktur in aktualisierter Form wieder. Der jüdische Staat und seine Bevölkerung werden zum Fremdkörper erklärt. Israel erscheint nicht als Staat unter anderen Staaten, sondern als außerhalb der normalen politischen Ordnung, als „kein normaler Staat“, dessen Existenz selbst infrage gestellt wird.

Während für alle anderen Staaten der Welt selbst schwerste Menschenrechtsverbrechen nicht automatisch zur Aberkennung ihres Existenzrechts führen, wird ausgerechnet der einzigen jüdischen Nation dieses Recht abgesprochen.

Kein Redebeitrag forderte die Abschaffung der Islamischen Republik Iran, obwohl deren Regime bei der Niederschlagung der Januar-Proteste 2026 mutmaßlich zehntausende Demonstranten töten ließ und bis heute Oppositionelle systematisch überwacht, verfolgt, foltert und ermordet.

Kein Redebeitrag erklärte Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine zu einem Staat ohne Existenzrecht. Kein Redebeitrag sprach Syrien nach den Verbrechen des Assad-Regimes die Existenzberechtigung ab, obwohl dessen Herrschaft für hunderttausende Tote, Folterlager und Massenvertreibungen verantwortlich ist.

Auch die massiven Verbrechen der Hamas gegen die palästinensische Bevölkerung spielen keinerlei Rolle. Denn der Maßstab, der an den einzigen jüdischen Staat angelegt wird, gilt offenkundig für keinen anderen Staat der Welt.

In seiner Autobiographie erzählt der Palästinenser Hamza Abu Howidy vom Leben unter der Herrschaft der islamistischen Terrororganisation Hamas. Quelle: eigenes Foto

Gerade deshalb beschrieb der Historiker und Antisemitismusforscher Léon Poliakov Israel als den „Juden unter den Staaten“: Was früher dem einzelnen Juden zugeschrieben wurde – Fremdheit, Illegitimität und fehlende Zugehörigkeit -, wird heute gegen die nationale Selbstbestimmung von Jüdinnen und Juden gerichtet. Wer der jüdischen Nation derart das Existenzrecht abspricht und „Widerstand“ als einzig richtige Antwort propagiert, liefert die ideologische Rechtfertigung für antisemitischen Terror und Gewalt.

Linker Antisemitismus bedroht jüdisches Leben

Für Jüdinnen und Juden bleibt diese Entwicklung nicht folgenlos. Wo die Dämonisierung Israels, die Relativierung antisemitischer Gewalt und die Delegitimierung jüdischer Selbstbestimmung gesellschaftsfähig werden, wird jüdisches Leben zunehmend an den Rand gedrängt.

Die Folgen sind längst sichtbar. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 verzeichnen die Statistiken bundesweit Jahr für Jahr neue Höchststände. Auch die Jahresberichte für 2025 zeichnen ein alarmierendes Bild: Rekordstände in Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen, steigende Zahlen körperlicher Angriffe, Bedrohungen und Gewaltaufrufe sowie eine zunehmende Enthemmung antisemitischer Ausdrucksformen im öffentlichen Raum.

Der Bundesverband RIAS spricht mittlerweile von einer „bedrückenden Normalität“ antisemitischer Vorfälle. Für viele Jüdinnen und Juden ist diese Entwicklung längst Alltag. Synagogen, Schulen und Gemeindezentren stehen unter permanentem Polizeischutz. Viele verzichten darauf, Kippa, Davidstern oder andere sichtbare Zeichen jüdischer Identität im öffentlichen Raum zu tragen. Die Sorge vor Anfeindungen, Bedrohungen, Übergriffen und Gewalt prägt zunehmend das jüdische Leben in Deutschland.

„Nicht einmal die kleinsten Momente des Alltags  sind unbelastet, die Sphäre des Normalen schrumpft und schrumpft, mit jedem Tag.“, fasst die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, die Lebensrealität jüdischer Menschen zusammen.

Wer gemeinsam mit Hamas-Sympathisanten marschiert und mobilisiert, wer über rassistische Parolen, Gewaltaufrufe und antisemitische Hetze hinwegsieht, wer einschlägig bekannten Antisemitinnen politischen Raum gibt, überschreitet eine Grenze:

Wer Antisemitismus deckt, ist Täter.


Weitere Quellen/Belege:

• https://wuerzburg.deutsch-israelische-gesellschaft.de/tag/oat-wuerzburg
• https://wuerzburg.deutsch-israelische-gesellschaft.de/tag/students-for-palestine
• https://wuerzburg.deutsch-israelische-gesellschaft.de/tag/free-palestine-wuerzburg

Weiterführende Links

• Amadeu Antonio Stiftung: Antisemitische Allianzen nach dem 7. Oktober
www.amadeu-antonio-stiftung.de/zivilgesellschaftliches-lagebild-antisemitismus-13
• RIAS Bayern Jahresbericht 2025
www.bayern.de/rias-bayern-legt-jahresbericht-2025-vor-praevention
• Antisemitismus und Sexismus nach dem 7. Oktober 2023
www.report-antisemitism.de/documents/2024-12-18__RIAS_Working-Paper-3.pdf
• Sexualisierte Gewalt am 7. Oktober. Untersuchungsbericht der israelischen Zivilkommission
www.civilc.org/silenced-no-more

Weiterführende Literatur

• Michael Brenner: Geschichte des Zionismus
• Benny Morris: 1948: Der erste arabisch-israelische Krieg
• Benny Morris: Die Geburt des palästinensischen Flüchtlingsproblems
• Einat Wilf, Adi Schwartz: Der Kampf um Rückkehr
• Nathan Sznaider: Der zerrissene Faden. Wie die arabische Welt ihre Juden verlor
• Adam Kirsch: Siedlerkolonialismus – Ideologie, Gewalt und Gerechtigkeit
• Léon Poliakov: Von Moskau nach Beirut. Essay über die Desinformation
• Matthias Küntzel: Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand
• Samuel Salzborn: Globaler Antisemitismus
• Nicholas Potter: Judenhass Underground. Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen
• Eva Illouz: Der 8. Oktober
• Livia Erdösi u. a.: Denialism – Antisemitismus und sexualisierte Gewalt