Statement
Der Vorstand der DIG Würzburg distanziert sich nachdrücklich von stereotypisierenden, rassistischen und menschenverachtenden Darstellungen, die ein Vorstandsmitglied der DIG Bamberg offenbar in der Vergangenheit über seinen persönlichen Social-Media-Account verbreitet hat.
Wir bedauern, dass Menschen durch diese Darstellungen verletzt, verunsichert oder herabgewürdigt wurden. Ihnen gilt unser Mitgefühl und unsere ausdrückliche Solidarität.
Als Vorstände tragen wir eine besondere Verantwortung, die Werte der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ihrer Mitglieder nach außen zu vertreten. Diese Verantwortung erstreckt sich insbesondere auch auf das persönliche öffentliche Auftreten sowie den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien.
Der Vorstand der DIG Würzburg hat bereits in der Nacht zum Freitag ein erstes direktes Gespräch mit dem Bamberger Vorstandsmitglied geführt und hat darin seine Irritation und Ablehnung der Darstellungen geäussert. Dabei wurde auch detailliert auf den stereotypisierenden, rassistischen und menschenverachtenden Charakter der Darstellungen hingewiesen. Zudem wurde deutlich gemacht, dass diese nicht mit den Werten vereinbar sind, die wir persönlich und als DIG Würzburg vertreten wollen. Ein zweites Gespräch erfolgte in der Nacht zum Samstag.
Der Austausch verlief konstruktiv, respekt- und verständnisvoll. Das Bamberger Vorstandsmitglied ließ Einsicht in die Problematik der geteilten Inhalte erkennen und ordnete die damalige Verbreitung als Fehler ein.
Darüber hinaus hat der Vorstand der DIG Würzburg dem Vorstand der DIG Bamberg in einem Schreiben nochmals seine Irritation und Ablehnung mitgeteilt und an ein konsequentes Handeln im Einklang mit den gemeinsamen Werten der DIG appelliert.