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SUMMARY:„Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober“
DESCRIPTION:Di.\, 6. Oktober 2026\, 19:00\nSchröder-Haus\, Wilhelm-Schwinn-Platz 3\, 97070 Würzburg \nEs wird um Anmeldung gebeten: Anmeldeformular \nBuchvorstellung und Gespräch mit der Autorin Andrea von Treuenfeld \nTausende Israelis leben heute in Berlin. Mit einigen von ihnen hat Andrea von Treuenfeld gesprochen und diese Gespräche in biografische Erzählungen gefasst. \nSie kamen der Ausbildung oder des Partners wegen\, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung\, nach Arbeitsmöglichkeiten oder aus ganz anderen Gründen. Und aus geplanten Monaten sind bei einigen inzwischen zehn oder zwanzig Jahre geworden. Israelis sind sie geblieben\, aber der zweite Pass ist jetzt oftmals ein deutscher. Die Geschichte Deutschlands\, die auch manchmal die ihrer Vorfahren ist\, kennen sie selbstverständlich\, aber sie bestimmt meist nicht ihren Alltag. Der ist häufig vielmehr geprägt durch ein Gefühl der Freiheit – von ihrem Heimatland\, den dortigen Zwängen\, den Anspannungen\, der Unsicherheit. Ihr Dasein hier erleben sie als offen\, divers und liberal. Zumindest bis zum 7. Oktober 2023\, als Hamas-Terroristen in den Süden Israels eindrangen\, ein Massaker begingen und damit den Gaza-Krieg auslösten. \nDer danach erfolgte weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch die Realität der in Berlin lebenden Israelis drastisch verändert. Denn zusätzlich zu den Bedrohungen\, denen sie in Deutschland seitdem verstärkt ausgesetzt sind\, ist es ihre Heimat\, die überfallen wurde\, in der Familienangehörige oder Freund:innen getötet oder verschleppt wurden. In einer Zeit\, in der Israel wieder verstärkt das Existenzrecht abgesprochen wird\, erzählen sie von dem Aufwachsen in einem für viele Deutsche noch immer fremden Land: Kindheit in einem Kibbuz in Galiläa oder einer Stadt im Negev\, Jugend in einem arabischen Dorf oder einer Metropole am Mittelmeer\, die obligatorische Armeezeit und schließlich der Aufbruch aus einem komplizierten Umfeld\, in dem die Zurückbleibenden oft mit Unverständnis auf diesen Schritt reagieren. \nIn Berlin haben sie Familien gegründet\, ihre beruflichen Wege haben zu einem Auftritt bei einer Gedenkstunde im Bundestag\, zu einer eigenen Ausstellung im Frankfurter Jüdischen Museum oder zu einer Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz geführt. Ihre sehr persönlichen Schilderungen geben Einblick in eine vielstimmige Community\, die nicht nur jüdisch geprägt ist: Mehr als 20 % der israelischen Bevölkerung sind u. a. Christen und Muslime. Auch sie kommen zu Wort. \nModeration:\nDr. Katharina Eberlein-Braun\nDirektorin von Bildung im Schröder-Haus \nVerantwortlich: Bildung im Schröder-Haus (EBZ)\, in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der DIG Würzburg \nWeitere Informationen: https://www.frankenforum.de/veranstaltungen/israelis-in-berlin-nach-dem-7-oktober/
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SUMMARY:Mahnwache zum Jahrestag des Hamas-Massakers
DESCRIPTION:7. Oktober 2026\, 18:00 Uhr\nUnterer Markt (am Obelisken) \n7. OKTOBER: NIE WIEDER! \nAnlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Massakers vom 7. Oktober findet am kommenden Mittwoch\, 7.10.2026\, um 18 Uhr eine Mahnwache am Unteren Markt in Würzburg statt. \nGerne können Kerzen und Blumen abgelegt werden.
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SUMMARY:6:56 Fotoausstellung im Rathaus Berlin-Neukölln
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, 8. Oktober 2026 um 11 Uhr eröffnet die Fotoausstellung „Be’eri 6:56“ im Foyer (2. OG) des Rathaus Neukölln. \nIn der Ausstellung „6:56“ zeigt Fotoaufnahmen\, die wenige Wochen nach dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 entstanden. Sie dokumentieren das Ausmaß der Gewalt in den Kibbuzim Be’eri\, Re’im und Nir Oz. Bei der Bildauswahl wurde aber bewusst darauf verzichtet\, besonders verstörende Aufnahmen zu zeigen. Dennoch erzählen die Aufnahmen – wenn auch in zurückhaltender Weise – von den Massakern\, die an diesem Tag von den Hamas-Terroristen verübt wurden. Sie sind Zeugen eines unfassbar brutalen Samstagmorgens am 7. Oktober 2023 um 6:56 Uhr. \nDie Ausstellung wird von Bezirksbürgermeister Martin Hikel eröffnet. \n“Der Terrorangriff der Hamas von 7. Oktober 2023 stellt eine Zäsur dar. In Israel\, weil an keinem anderen Tag seit dem Ende der Shoa so viele Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Und zugleich in Neukölln\, Deutschland und weltweit\, weil die Gräueltaten der Hamas und der unaussprechliche Terror dieses Tages relativiert und ideologisiert werden. \nMit der Ausstellung wollen wir zweierlei: Wir wollen erinnern an die Opfer der Barbarei vom 7. Oktober 2023. Und wir wollen im Rathaus ein Zeichen setzen gegen Hass\, gegen Antisemitismus und gegen Gewalt. Dazu lade ich alle ein.“ – Bezirksbürgermeister Martin Hikkel \nAusstellungsdauer:\n08. Oktober bis 30. Oktober 2026\nÖffnungszeiten: Mo – Fr\, 8 bis 18 Uhr\nDer Eintritt zur Ausstellung ist frei.\n⚲ Rathaus Neukölln\nKarl-Marx-Straße 83
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SUMMARY:In der Kirche über den israelisch-palästinensischen Konflikt reden
DESCRIPTION:15. Oktober 2026\, 18:00\nSchröder-Haus\, Wilhelm-Schwinn-Platz 3\, 97070 Würzburg \nEs wird um Anmeldung gebeten: Anmeldeformular \nEröffnung der RIAS-Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern“ mit einem Kurzvortrag mit Dr. Axel Töllner\, dann Gang durch die Ausstellung und Begegnung. \nDer Hass schlägt Jüdinnen und Juden immer offener entgegen. Viele Betroffene machen sich inzwischen ernsthafte Sorgen\, ob sie in Deutschland noch sicher sind. Die Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern“ von RIAS Bayern zeigt auf 14 Tafeln unterschiedliche Formen von Antisemitismus – von tradierten und religiös geprägten judenfeindlichen Vorstellungen über Verschwörungsmythen bis hin zu israelbezogenem Judenhass. \nAktuelle Analysen\, Statistiken und Berichte Betroffener zeigen\, wie sich Antisemitismus konkret auf ihren Alltag auswirkt. Die Ausstellung macht zugleich sichtbar\, wie langlebig antijüdische Bilder und Erzählungen sein können\, und lädt dazu ein\, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Formen des Widerspruchs kennenzulernen. \nDie Ausstellung wird vom 13.-30. Oktober im Foyer des Schröder-Hauses gezeigt. \nVerantwortlich: Bildung im Schröder-Haus (EBZ)\, in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der DIG Würzburg \nWeitere Informationen: https://www.frankenforum.de/veranstaltungen/in-der-kirche-ueber-den-israelisch-palaestinensischen-konflikt-reden/
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SUMMARY:Antisemitismus zwischen Klassenzimmer und Freizeit
DESCRIPTION:Di.\, 26. Oktober 2026\, 19:00\nSchröder-Haus\, Wilhelm-Schwinn-Platz 3\, 97070 Würzburg \nEs wird um Anmeldung gebeten: Anmeldeformular \nAntisemitismus im schulischen Alltag\, Schwimmbad\, am Fußballplatz und anderswo aus der Perspektive von jüdischen Kindern und Jugendlichen \nAntisemitismus gehört für viele jüdische Schüler:innen und Lehrkräfte in Bayern zum Alltag. Unter anderem dies zeigt die neue Publikation „Antisemitismus zwischen Klassenzimmer und Freizeit. Jüdische Erfahrungen und Perspektiven in Bayern“ der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern). Für die qualitative Befragung wurden 19 jüdische Schüler:innen\, Absolvent:innen\, Lehrkräfte und Eltern interviewt. \n„Antisemitismus gab es schon vorher – aber seit dem 7. Oktober ist er enthemmter\, israellastiger und salonfähiger geworden“\, resümierte eine Mutter eines Schulkindes. Viele Befragte vermeiden das Tragen sichtbarer jüdischer Symbole oder das Aufsuchen bestimmter Orte aus Angst vor Angriffen. Sie müssen sich ständig zwischen dem Wunsch nach öffentlicher Sichtbarkeit und dem Bedürfnis nach Sicherheit entscheiden. \nDie Autorin der Studie\, Eva Gruberová\, stellt die Studie mit den Erlebnissen der Interviewten vor. Ziel ist das Wahrnehmen jüdischer Perspektiven aus ihrem Alltag\, außerdem das Kennenlernen von Wünschen und Erwartungen\, die  in der Studie von den Interviewten ebenfalls beschrieben wurden  – damit der Wunsch nach Sichtbarkeit und das Bedürfnis nach Sicherheit von Jüdinnen und Juden in der Schule und anderswo keine Gegensätze bleiben. \nDie Studie kann heruntergeladen werden unter https://report-antisemitism.de/documents/RIAS_Bayern-Antisemitismus_zwischen_Klassenzimmer_und_Freizeit.pdf \nModeration:\nDr. Katharina Eberlein-Braun\nDirektorin von Bildung im Schröder-Haus \nVerantwortlich: Evangelisches Bildungszentrum\nMitveranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Würzburg\, Zentrum für antisemitismuskritische Bildung und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Würzburg \nWeitere Informationen: https://www.frankenforum.de/veranstaltungen/antisemitismus-ist-jetzt-definitiv-staerker/
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